Veröffentlicht 4. August 2026Aktualisiert 29. Oktober 2026Passwortgeschütztes AlbumiPhoneFace IDFototresor
Teilen:X

Fotoalbum auf dem iPhone mit Passwort schützen

Apple Fotos bietet kein eigenes Passwort für gewöhnliche Alben. Vergleiche „Ausgeblendet“, App-Sperren und einen Tresor mit separaten Zugangsdaten.

Von

Es gibt drei praktische Möglichkeiten, ein Fotoalbum auf dem iPhone zu schützen. Sie ziehen jedoch unterschiedliche Schutzgrenzen. Du kannst Apples gesperrte Sammlung „Ausgeblendet“ nutzen, eine unterstützte App sperren oder ausgewählte Medien in einen speziellen Tresor mit eigenen Zugangsdaten verschieben.

Wenn du ausdrücklich ein anderes Passwort als den iPhone-Code benötigst, reicht die integrierte Sammlung „Ausgeblendet“ nicht aus.

Option 1: Apples gesperrte Sammlung „Ausgeblendet“ nutzen

In aktuellen iOS-Versionen ist „Ausgeblendet“ standardmäßig mit Face ID, Touch ID oder dem Gerätecode gesperrt.

So blendest du Fotos aus:

  1. Öffne Fotos.
  2. Wähle ein oder mehrere Fotos oder Videos aus.
  3. Tippe auf Mehr.
  4. Tippe auf Ausblenden und bestätige.

Um sie anzusehen, öffne Fotos → Sammlungen → Ausgeblendet unter „Sonstige“ → Album anzeigen und authentifiziere dich anschließend.

Du kannst außerdem Einstellungen → Apps → Fotos öffnen und Album „Ausgeblendet“ einblenden ausschalten. Dadurch verschwindet die Sammlung aus der Ansicht. Ein weiterer Verschlüsselungsschlüssel oder ein neues Passwort entsteht dadurch jedoch nicht.

Was „Ausgeblendet“ gut kann

  • Die Funktion ist im iPhone integriert.
  • Sie entfernt Objekte aus den normalen Mediathekansichten, Alben und dem Fotos-Widget.
  • Sie verlangt standardmäßig die Geräteauthentifizierung.
  • Bei aktivierter Synchronisierung wird auch der ausgeblendete Status über iCloud-Fotos synchronisiert.

Was „Ausgeblendet“ nicht kann

  • Die Funktion erstellt kein separates Passwort.
  • Sie erstellt keine unterschiedlichen Passwörter für verschiedene Alben.
  • Sie verschiebt die Datei nicht aus der Fotos-Mediathek heraus.
  • Sie macht aus der Synchronisierung kein unabhängiges Backup.

Den genauen Zugriffsweg findest du unter Fotos mit Face ID sperren.

Option 2: Eine unterstützte App sperren

Bei vielen Apps kannst du laut Apple den Finger auf das App-Symbol legen und Face ID anfordern, Touch ID anfordern oder Code anfordern wählen. Nachdem du die App verlässt, wird sie wieder gesperrt.

Das kann eine Galerie- oder Datei-App eines Drittanbieters schützen. Apple weist allerdings darauf hin, dass einige integrierte Apps nicht gesperrt werden können. Auch die App-Sperre nutzt die Geräteauthentifizierung, sofern „Schutz für gestohlene Geräte“ die alternative Anmeldemöglichkeit außerhalb vertrauter Orte nicht verändert.

Eine App-Sperre ist hilfreich gegen beiläufige Einblicke in Inhalte. Wenn eine andere Person den Gerätecode kennt, bietet sie weiterhin keine Zugangsdaten, die ausschließlich dem Eigentümer des Albums bekannt sind.

Option 3: Einen Tresor mit separaten Zugangsdaten nutzen

Ein spezieller Fototresor bietet möglicherweise:

  • eine PIN, ein Passwort, ein Muster oder ein Kombinationsschloss;
  • Zugangsdaten, die vom Gerätecode getrennt sind;
  • Passwörter für einzelne private Alben;
  • private Aufnahmen, die nicht in der öffentlich zugänglichen Kamerarolle landen;
  • verschlüsselte Backups und Wiederherstellung; oder
  • einen Täuschungsbereich.

Diese Funktionen unterscheiden sich je nach App. Prüfe, ob Originale nach dem Import in Fotos verbleiben, ob das Backup optional ist, wer die Verschlüsselungsschlüssel kontrolliert und was sich nach einem Passwortverlust wiederherstellen lässt.

Safety Photo+Video veröffentlicht diesen Artikel. Laut dem aktuellen App-Store-Eintrag unterstützt die App mehrere Sperrmethoden, separate Album-Passwörter, ein Täuschungspasswort und ein optionales, auf dem Gerät verschlüsseltes Backup. Das sind Angaben des Anbieters. Einige Funktionen können kostenpflichtig sein.

Welche Methode passt zu deinem Ziel?

ZielDirekteste Option
Einige Fotos aus dem normalen Durchsehen heraushaltenApples „Ausgeblendet“
Eine unterstützte Galerie eines Drittanbieters mit Face ID schützenDie App sperren
Ein separates Passwort statt des iPhone-Codes verwendenEin spezieller Tresor
Verschiedenen Alben unterschiedliche Zugangsdaten gebenEin Tresor, der ausdrücklich Album-Passwörter unterstützt
Nach Verlust des Telefons Inhalte wiederherstellenEin getestetes Backup, nicht nur eine Sperre

Vor dem Löschen der Originale testen

Unabhängig von deiner Wahl:

  1. Verwende zwei gewöhnliche Fotos und ein kurzes Video.
  2. Importiere sie oder blende sie aus.
  3. Sperre das Telefon und prüfe den Zugriff.
  4. Starte das Telefon neu und teste erneut.
  5. Wenn du einen Tresor nutzt, exportiere die Beispieldateien.
  6. Wenn du ein Backup nutzt, stelle die Beispieldateien auf einem unterstützten Gerät wieder her.
  7. Entscheide erst danach, was mit den Originalen und den Inhalten unter „Zuletzt gelöscht“ geschehen soll.

Passwortschutz kontrolliert den Zugriff. Ein Backup ermöglicht die Wiederherstellung. Verschlüsselung bestimmt, ob Inhalte ohne den richtigen Schlüssel lesbar sind. Eine gute Einrichtung macht alle drei Schutzgrenzen deutlich.

Einen direkten Vergleich findest du unter Safety Photo+Video und das Album „Ausgeblendet“ auf dem iPhone im Vergleich. Wenn du separate Zugangsdaten für einen Tresor benötigst, sieh dir den Safety Photo+Video Fototresor an und prüfe die aktuellen Funktionen und Preise im Store-Eintrag.

Quellen

Quellen geprüft am 28. Juli 2026.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

App herunterladen

Schütze deine privaten Fotos und Videos

Lade Safety Photo+Video für einen privaten Medientresor mit flexiblen Sperren und optionalem verschlüsseltem Zero-Knowledge-Backup herunter.

Verfügbar für iPhone, iPad und Android.

Weiterlesen

Ähnliche Artikel